Titel der Ausschreibung

Sanier. Ensemble Schloss Friedenstein und Herzogl. Park in Gotha - Teilprojekt II.1: Westturm/Westflügel, Grundsicher. TGA und BS-Techn., Notsich. Nordflügel, Leist. Objektplanung Gebäude § 34 HOAI

CPV-Code / Auftragsgegenstand

7
Abbauarbeiten für Sicherheitsanlagen

Abgabefrist

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Vergabeart / Vergabeordnung

EU-weit

Mandant

Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Ort der Ausführung

Schloss Heidecksburg, Schlossbezirk 1, 07407 Rudolstadt

Art und Umfang der Leistung

Mit Schloss Friedenstein und seinen Parkanlagen in Gotha verfügt Thüringen über ein eimaliges Denkmalensemble von großer Strahlkraft. Das gewaltige Schloss mit seinen beiden mächtigen Ecktürmen bildet eine Landmarke, in der sich eine beeindruckende Baugeschichte widerspiegelt. Mit seinen Prunkräumen, dem Ekhof-Theater, den Gartenanlagen und den Kunstsammlungen besitzt Schloss Friedenstein einen herausragenden kulturgeschichtlichen Rang und eine ständig zunehmende Attraktivität als Ziel des Kulturtourismus.

Am Schloss Friedenstein ist die Sanierung umfangreicher Bereiche, verbunden mit restauratorischen Maßnahmen, erforderlich. Mit Ausnahme der bereits sanierten Bereiche sind im gesamten Schlossgebäude umfangreiche statisch-konstruktive Ertüchtigungsmaßnahmen notwendig. Die "Sanierung Schloss Friedenstein und Herzoglicher Park in Gotha" wird seit 2017 in Teilbauabschnitten geplant. Ein erster Abschnitt ist bei Aufrechterhaltung des laufenden Gesamtbetriebs bereits umgesetzt.

Das bedeutende bauliche und gartenarchitektonische Ensemble soll als herausragendes historisches Gesamtkunstwerk der Nachwelt erhalten und präsentiert werden.

Die bisher im Schloss durchgeführten umfangreichen und aufwendigen statisch-konstruktiven Bauteilfreilegungen, holzschutztechnischen Untersuchungen und Bestandsaufnahmen der Technischen Gebäudeausrüstung zeigten auf, dass ein komplexes Schadensbild vorliegt. Um die Projektziele zu realisieren, wurde das Fördervolumen aufgestockt, womit eine Neuausschreibung der Architektenleistung verbunden ist.

Im Rahmen des Förderprojektes ist die Sanierung von zwei umfangreichen Teilbereichen vorgesehen, wofür die Architektenleistungen nun getrennt neu ausgeschrieben werden.

Zur Umsetzung des Projektes wurden in einem ersten Schritt bereits kompetente Fachplaner für die jeweiligen Projektbereiche mit einer besonderen Befähigung im Umgang mit Denkmalen gefunden, die nun für das TP II.1, Westturm/Westflügel durch einen Objektplaner (Architekt) komplettiert werden sollen. Ziel ist die ganzheitlich denkmalpflegerisch verpflichtete Instandsetzung und die dauerhafte Erhaltung der Substanz in ihrem überkommenen Zustand für kommende Generationen. Die Sammlungen sollen an ihrem angestammten Ort und im ursprünglichen Kontext bewahrt, präsentiert und vermittelt werden. Für die Arbeit der ansässigen Einrichtungen sollen optimale und zeitgemäße Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Bestehende statische und konstruktive Schäden und Mängel, auch in den hochwertigen Innenräumen, müssen beseitigt und das Gebäude für die vorgesehenen Nutzungen (Museum, Bibliothek, Veranstaltungen, Verwaltung) ertüchtigt werden. Dabei sollen minimalinvasive und low-tec Lösungen angewandt werden.

Zur konkreten Aufgabe gehören die umfassende Instandsetzung des Westturmes und Westflügels, die Notsicherung des Nordflügels sowie die Grundsicherung von TGA und Brandschutztechnik für das Gesamtschloss.

Die denkmalpflegerische Zielstellung ist in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, den Vertretern der Denkmalfachbehörde, den Nutzern und den weiteren Fachplanern denkmalgerecht, genehmigungsfähig und nachhaltig weiterzuentwickeln und zu realisieren.

Die Baumaßnahmen werden im Rahmen des gemeinsamen Förderprojekts der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Thüringen in Teilbauabschnitten nach den Anforderungen der Richtlinie für Zuwendungsbauten des Bundes (RZBau) geplant und abgewickelt.

Die Kostenschätzung im Rahmen der LPH 2 ergibt einen Brutto-Investitionsbedarf von rund 51 Mio. Euro für die Kostengruppen 100-700 (einschließlich der mitzuverarbeitenden Bausubstanz) nach DIN 276. Der Investitionsbedarf von 51 Mio. Euro ist als Kostenobergrenze festgelegt, auf welche die Planung im Weiteren auszurichten ist.

Die Bruttogrundflächen von Westflügel und Westturm betragen ca. 12.700 m².

CPV-Code / Auftragsgegenstand

45111320-7
Abbauarbeiten für Sicherheitsanlagen

Abgabefrist

19.07.2024

Status

Ausschreibung nicht länger verfügbar

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