Titel der Ausschreibung

Ersatzneubau Straßenbrücken und Straßenbahnbrücke in der Nordhäuser Straße über die Straße der Nationen in Erfurt - Planungsleistungen nach HOAI 2021 §§ 38-40, §§ 41-44, §§ 45-48, §§ 49-52, §§ 53-56

CPV-Code / Auftragsgegenstand

7
Abbauarbeiten für Sicherheitsanlagen

Abgabefrist

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Vergabeart / Vergabeordnung

EU-weit

Mandant

Stadtverwaltung Erfurt, Tiefbau- und Verkehrsamt

Ort der Ausführung

Steinplatz 1, 99085 Erfurt

Art und Umfang der Leistung

Die Landeshauptstadt Erfurt, vertreten durch das Tiefbau- und Verkehrsamt und die Stadtwerke Erfurt GmbH, vertreten durch die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG), beabsichtigen, die 3 Teilbauwerke der Brücke Nordhäuser Straße über die Straße der Nationen in Erfurt durch Neubauten zu ersetzen. Das Vorhaben gliedert sich dabei in folgende Abschnitte:

- Teilbauwerk 1 - Straßenbrücke mit den Richtungsfahrbahnen Süd

- Teilbauwerk 2 - Straßenbrücke mit den Richtungsfahrbahnen Nord

- Teilbauwerk 3 - Straßenbahnbrücke

Die Teilbauwerke 1 und 2 befinden sich in der Zuständigkeit der Landeshauptstadt Erfurt, Tiefbau- und Verkehrsamt. das Teilbauwerk 3 in der Zuständigkeit der EVAG. Die beiden Baulastträger sind übereingekommen, dass aufgrund der eng nebeneinanderliegenden Standorte und der hohen baulichen Gleichheit, sowohl die Bauvorbereitung inkl. Planung, als auch die bauliche Umsetzung in Kooperation durchzuführen.

Die Nordhäuser Straße in Erfurt ist eine wichtige innerörtliche Hauptverkehrsstraße im Norden der Stadt. Neben dem Individualverkehr wird noch eine Straßenbahntrasse der Erfurter Verkehrsbetrieb AG (EVAG) geführt. Mithilfe des Brückenbauwerks wird eine niveaufreie Querung der Straße der Nationen (Nördliche Querverbindung) ermöglicht und trägt somit entscheidend für die Leistungsfähigkeit im Verkehrsstraßennetz des Erfurter Nordens bei. Im Zusammenspiel mit der Straße der Nationen und der benachbart verlaufenden Hannoversche Straße kommt der Nordhäuser Straße und dem Bauwerk eine bedeutende Rolle für den Individualverkehr im Hinblick für Anbindung des Klinikums, der Universität und eines großen Einkaufszentrums zu. Ebenso bildet die Nordhäuser Straße das Bindeglied zwischen den umliegenden Großwohngebieten und der Innenstadt sowie zwischen dem Stadtgebiet und dem Umland Erfurts. Zugleich ermöglicht sie eine Anbindung der nördlichen Wohngebiete Erfurts und angrenzender Ortsteile an den ÖPNV. Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung der Einwohnerzahlen Erfurts und dem Ziel eines günstigen Entwicklungsumfeldes für Leben, Handel und Wirtschaft, erhält auch das Brückenbauwerk als integraler Bestandteil des Hauptstraßennetzes eine zunehmend größere Bedeutung.

Das Brückenbauwerk weist bei allen Teilbauwerken ähnliche bauliche Mängel und konstruktive Defizite auf. Es kann festgestellt werden, dass sowohl die Dauerhaftigkeit als auch maßgeblichen Sicherheiten nicht mehr in einem ausreichenden Maße vorhanden sind. Insbesondere die Gefährdung durch das fehlende Ankündigungsverhalten für Schäden aus Spannungsrisskorrosion, die Vielzahl an Rissbildungen in tragenden Bauteilen sowie die fehlende richtlinienkonforme Anprallsicherheit sind Entscheidungskriterien für einen priorisierten Ersatzneubau.

Mit dem Ersatz soll ein, für die heutigen und zukünftigen Anforderungen aus Straßen- und Straßenbahnverkehr sowie aus der Fußgänger- und Radverkehrnutzung geeignetes Bauwerk errichtet werden. Dabei sollen neben den rein funktionalen Erfordernissen auch die städtebaulichen Aspekte des angrenzenden Wohngebietes hinreichend berücksichtigt werden. Die mit der BUGA 2021 begonnene städtebauliche Aufwertung des Erfurter Nordens soll mit dem Bauwerk eine Fortsetzung erfahren. Auch bei dem Ersatzneubau sind die Funktionsbereiche Straße und Straßenbahn baulich zu trennen, um u.a. auch zukünftig eine eindeutige Zuordnung der Teilbauwerke dem jeweiligen Baulastträger zu ermöglichen. Der über das TBW 3 geführte Fußweg nimmt dabei eine Sonderstellung ein, da dieser formal dem Straßenbaulastträger zugeordnet ist. Die barrierefreie Nutzung des Bauwerks und der Anschlusswege (Baufeld) ist sicher zu stellen. Das Gesamtvorhaben stellt eines der aufwändigsten Verkehrsbauvorhaben der Landeshauptstadt Erfurt in den nächsten Jahren dar. Eine erste überschlägige Ermittlung geht von Baukosten von ca. 13,25 Mio EUR aus (Brutto, ohne Baunebenkosten).

CPV-Code / Auftragsgegenstand

45111320-7
Abbauarbeiten für Sicherheitsanlagen

Abgabefrist

25.05.2024

Status

Ausschreibung nicht länger verfügbar

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