Angebotsfrist

Schneller prüfen, Risiken erkennen, Angebote effizient erstellen
Von der Ausschreibungsprüfung zum Angebot: KI im Facility Management

Die Angebotsfrist ist der Zeitraum, der den Bietern zur Verfügung steht, um ihr Angebot für den ausgeschriebenen Auftrag zu erarbeiten und beim Auftraggeber einzureichen. Für die Abgabe von Angeboten sind Auftraggeber verpflichtet, hinreichend bemessene Fristen festzusetzen. Der Gesetzgeber bestimmt hier – mit Ausnahme des Verhandlungsverfahrens und des Wettbewerblichen Dialoges (dort müssen die Fristen lediglich zur Angebotserstellung angemessen sein) – nur Mindestfristen, die den Bietern zur Angebotslegung eingeräumt werden müssen (§§ 10 ff. EU-VOB/A, §§ 15 ff. VgV, § 14 ff. SektVO).Im Offenen Verfahren beginnt die Angebotsfrist mit dem Absenden der Bekanntmachung durch die Vergabestelle und beträgt in der Regel 35 Kalendertage. Im Nicht Offenen Verfahren sowie hinsichtlich des Erstangebots im Verhandlungsverfahren beträgt die Frist regelmäßig 30 Kalendertage. Für Verfahren unterhalb der Schwellenwerte ist gemäß § 13 Abs. 1 S. 1 UVgO eine angemessene, im Übrigen nicht näher vorgegebene Angebotsfrist zu bestimmen, welche im Rahmen von Bauvergaben gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 VOB/A auch bei Dringlichkeit nicht unter 10 Kalendertagen liegen darf. Die Frist endet bei Vergabeverfahren nach der VOB/A mit der Öffnung der Angebote, bei Vergabeverfahren nach der VOL/A zu dem in den Vergabeunterlagen angegebenen Zeitpunkt. Unter bestimmten Voraussetzung ist eine Verkürzung der Mindestfristen möglich, wenn zum Beispiel elektronische Medien eingesetzt werden oder eine Beschleunigung wegen Dringlichkeit vorliegt. Die Angebotsfrist ist eine Ausschlussfrist, so dass Angebote, die später eingereicht werden, grundsätzlich vom Verfahren ausgeschlossen sind.

Schneller prüfen, Risiken erkennen, Angebote effizient erstellen
Von der Ausschreibungsprüfung zum Angebot: KI im Facility Management

Ausschreibungen im Facility Management sind häufig geprägt von umfangreichen Unterlagen, engen Fristen, komplexen Leistungsvorgaben und hohem Abstimmungsaufwand. Das Webinar zeigt, an welchen Stellen KI den Ausschreibungsprozess unterstützen kann – von der ersten Go-/No-Go-Prüfung über die Analyse von Anforderungen, SLAs und Haftungsrisiken bis hin zur Kalkulation und strukturierten Angebotserstellung. Anhand konkreter Anwendungsfälle wird erläutert, wie Informationen zentral gebündelt, historische Angebotsdaten genutzt und interne wie externe Beteiligte effizienter eingebunden werden können.

online | Fr. 06.11.2026 | 13:00

Diese Veranstaltung richtet sich gezielt an:
  • an Unternehmen aus dem Facility Management, die regelmäßig an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen.

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