Primärrechtsschutz

Für alle, die das DTVP als Kunden nutzen und es mit den wichtigsten Funktionen vertiefend kennenlernen möchten.
Durchführung eines Vergabeverfahrens mit DTVP

Die Unternehmen, die sich um öffentliche Aufträge bewerben, haben oberhalb der Schwellenwerte einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber die sie schützenden vergaberechtlichen Bestimmungen einhält (§ 97 Abs. 6 GWB). Diesen Anspruch können die Unternehmen als sogenannten Primärrechtsschutz in speziellen Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (erste Instanz) und den Oberlandesgerichten (zweite Instanz) durchsetzen, in denen Vergabeentscheidungen der öffentlichen Auftraggeber überprüft werden. Primärrechtsschutz kann etwa dazu dienen, eine Zuschlagserteilung aufgrund fehlerhafter Angebotswertung zu verhindern oder den Auftraggeber zur Durchführung eines Vergabeverfahrens zu zwingen. Ein vergleichbarer Rechtsschutz besteht bei nationalen Vergabeverfahren nicht. Im Unterschied zum Primärrechtsschutz meint der Begriff Sekundärrechtsschutz die gerichtliche Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen (siehe hierzu Sekundärrechtsschutz).

Für alle, die das DTVP als Kunden nutzen und es mit den wichtigsten Funktionen vertiefend kennenlernen möchten.
Durchführung eines Vergabeverfahrens mit DTVP

Dieses Schulungswebinar richtet sich an Bestandskunden, die ihre Kenntnisse im Umgang mit dem System vertiefen oder einzelne Funktionen und Prozessschritte gezielt auffrischen möchten.

online | Mi. 11.02.2026 |

Diese Veranstaltung richtet sich an:
  • Mitarbeiter/-innen von Vergabestellen

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